Aktuelles


Da die Pause zwischen den Ski Classics Rennen Anfang Dezember und den nächsten Rennen Mitte Januar ziemlich lange ist und es sehr wichtig ist sich in dem Zeitraum richtig in Form zu bringen. 

Neben intensiven Trainingseinheiten sind kleinere, regionale Wettkämpfe eine willkommene Abwechslung, da einem im Duell gegen andere Läufer deutlich mehr abverlangt wird, als in einer gewöhnlichen Trainingseinheit.

 

Kurz vor Weihnachten nahm ich am Raiffeisen Cup in Bayerischzell teil. 

Auf den Tag genau nach 10 Jahren kehrte ich mal wieder zu einem Rennen nach Bayerischzell zurück und konnte mein "Bayerischzell - Trauma", dass mir ein damals verkorkster Wettkampf verursacht hatte, beseitigen :-) :-)

Der Wettkampf fand als Skating Einzelstart auf einer 6 Kilometer Runde statt. 

der langgezogene Anstieg und der teils starke Wind verlangten uns einiges ab.

Am Ende der ersten Runde wurde ich vom hinter mir gestarteten Fabian Alraun aufgelaufen, konnte mich dann aber an ihm festbeißen.

Eric der zwei Minuten nach mir gestartet war, lief ein hervorragendes Rennen und konnte überlegen siegen.

Ich belegte Rang 3 in der Tageswertung.

 

Am Silvestertag fand der Traditionelle "Silvesterlauf" auf der Moni Alm, ausgerichtet vom Skiclub Rottach Egern, statt.

Trotz des Regens am Vortag und der warmen Temperaturen, befand sich die Strecke zum Wettkampf in hervorragendem Zustand.

 

Eric, Max Olex und ich konnten uns schon auf der ersten Runde absetzten und spulten die vier Runden in hohem Tempo ab.

Immer wieder versuchte einer von uns, es den anderen schwer zu machen, doch auf der schnellen Loipe konnte sich keiner entscheidend absetzten.

Jeder von uns wusste, dass der, der in der letzten rechts Kurve, ca. 500m vor dem Ziel, vorne ist auch ziemlich sicher der Sieger ist.

So versuchten es alle, nach vorne zu kommen und da wurde es auch ganz schön eng :-D

 

Ab da ging es dann im Vollsprint richtung Ziel, dass wir dicht beisammen erreichten.

Da Max nur außer Konkurrenz dabei war, konnte ich mir den zweiten Platz insgesamt erlaufen und siegte in meiner Altersklasse.

 

Wie immer war es ein gelungener Jahresausklang und top Vorbereitung für die Ski Classics Rennen in zwei Wochen.

 


Sgambeda

Nach dem Prolog fuhren wir wieder zurück nach Livigno und bereiteten uns auf den Strecken des Sgambeda, auf die nächste Aufgabe vor.

Die Organisatoren leisteten wieder hervorragende Arbeit und konnte fast die komplette Originalstrecke präparieren.

Der Wettkampf konnte dann über die geplante Distanz von 35 Kilometern durchgeführt werden.

 

Am Tag vor dem Wettkampf testeten wir bei eisiger Kälte und Temperaturen um die - 17 ° C unsere Ski und versuchten das richtige paar raus zu finden.

Außerdem besichtigten wir den längsten Anstieg der Strecke, an dem uns eine Neuerung der Saison erwartet. Pro Rennen gibt es 1 bis 2 Bergwertungen, an denen die ersten 10 Herren und die ersten 5 Damen Punkte erhalten.

 

Zum Wettkampf am Samstag war es dann nicht mehr ganz so kalt, aber trotzdem traumhaftes Winterwetter.

Aufgrund der tiefen Temperaturen und der doch eher kurzen Wettkampf Distanz, war es enorm wichtig, sich ordentlich auf zu wärmen.

Nach der 7 Km Einführungsrunde befand sich auf Höhe von Start und Ziel die Sprintwertung, die für eine deutliche Tempoerhöhung sorgte. 

Ich schaffte es gerade so noch den Anschluss an das Hauptfeld zu halten und konnte bis zur "Climb-Wertung" im Windschatten mitlaufen.

Am höchsten Punkt auf kanpp über 2000 Metern fielen einige Läufer vom Spitzenfeld ab und so befand ich mich in einer 9 Köpfigen Gruppe, mit einigen namhaften Athleten, wie Stanislav Rezac, Lukas Bauer und Markus Ottosson.

 

In dieser Gruppe konnte ich bis zum letzten Anstieg etwa 3 Kilometer vor dem Ziel mitlaufen, doch leider fehlte mir das letzte bisschen Kraft um mit der Gruppe über die Kuppe zu kommen.

Ich erreichte etwa 30 Sekunden hinter der Gruppe und 3:10 min hinter dem Sieger Andreas Nagaard auf Platz 41 das Ziel.

Mit diesem guten Rennen ist der Einstieg in de Saison gemacht und lässt mich sehr zuversichtlich auf die kommenden Rennen ab Mitte Januar, mit dem "Kaiser Maximilian Lauf" in Seefeld und dem "La Diagonela" in Zuoz blicken.

 


Pro Team Tempo - Pontresina

 

Mit dem Pro Team Tempo, einem Teamevent, und dem aus dem Radsport bekannten "Mannschaftszeitfahren" ähnlich , bei dem das Zusammenspiel der Teammitglieder besonders wichtig ist und die Zeit des dritten Läufers gewertet wird, starteten die - VISMA SKI CLASSICS LONG DISTANCE CHAMPIONSHIPS -

in die Saison 2017 / 18.

 

Zunächst starteten die Männer der Top - Langdistanzteams über zwölf Kilometer, bevor die Damen mit den entsprechenden Zeitrückständen ins Jagdrennen geschickt wurden.

 

Die Männer des Lager 157 Ski Teams aus Schweden , die als Führenden einen 21 Sekunden Vorsprung erlaufen hatten, schickten die stärkste Athletin aus dem Vorjahr, Britta Johansson Norgren, auf die Strecke, die sich bestens vorbereitet zeigte und den Sieg souverän nach Hause lief.

 

Team Koteng, vormals Team United Bakeries, erwischte ebenfalls einen guten Tag , belegte den zweiten Platz, vor der überraschend starken Mannschaft von Team ParkettPartner.

 

In Vorbereitung auf das erste Saisonrennen entschied ich mich zu einer längeren Anpassungsphase und reiste schon am Montag nach Livigno, absolvierte meine Trainingseinheiten auf den bereits fertig gestellten Streckenabschnitten des Sgambeda , bevor ich mich am Freitagvormittag mit dem gesamten Team in Pontresina zu einem ersten Skitest und der Streckenbesichtigung traf.

 

Regen am Samstag, und eine Wettervorhersage für den Wettkampf am Sonntag - Sonnenschein und eisige Temperaturen -, wir verzichteten auf weitere Materialtests , begnügten uns mit leichterem Trainig in Livigno, was allerdings für unsere Serviceleute , Sepp und Selli, eine extra "Frühschicht" am Sonntag bedeutete.

 

 

 

Ein besonderes Lob gilt an dieser Stelle unserern "Wachsern" für diesen großen Einsatz und das besondere Gespür, da sie uns hervorragend bereitete Skier in die Loipe legten.

 

 Nils, Eric, Michi und ich eröffneten für Team Forever Nordic die Saison 2017 / 18 , auf der Verfolgung von Skimarathon Team Austria, bevor Franziska und Jessica anschließend im Jagdrennen folgten...

 

Vom Start weg harmonisierten wir gut, wechselten uns in der Führungsarbeit ab , gingen ein hohes Tempo, bis... Stockbruch Nils !!!

 

" Sven ... Sven ... Stock ! " .... Teamleader Sven Münch reagierte hervorragend, sprintete uns mit einem Ersatzstock entgegen, und so konnten wir, ohne großen Zeitverlust, unsere rasende Fahrt wieder aufnehmen.

 

Bis zum Ziel benötigten wir für die 12 Kilometer, 28:43,5 min und lagen damit 1:55 min hinter dem überragenden Team, Lager 157 Skiteam.

 

Franziska und Jessi starteten dann im Anschluss, gemeinsam.

 

Jessi entschied sich für einen Ski mit Steigwachs, Franziska für einen durchgewachsten „Schubski“. Beide machten ein sehr gutes Rennen und mussten sich nur von drei starken Läuferinnen, darunter die zwei Top Athletinnen, Lina Korsgren und Laila Kveli, die Aufgrund von zu wenig Herren in ihren Teams, und damit verbundenem Zeitaufschlag, weiter hinten starten mussten.

 

Britta Johansson-Norgren (Lager 157 Ski Team) siegte vor Astrid Øyre Slind (Team Koteng) und Kari Vikhagen Gjeitnes ( Team Santander ).

 

In der Pro Team Wertung belegten wir den 13. Rang und sicherten uns die ersten 58 Punkte in dieser Rangliste.

Da alle Läufer des Teams weniger als 20% Rückstand hatten, erhielt jeder 50 Punkte für die Gesamtwertung.

 

 

Dieses kurze, aber sehr intensive Rennen, bildete einen erfolgreichen Start in die Saison 2017 / 2018, die am kommenden Wochenende, mit dem La Sgambeda in Livigno fortgesetzt wird.


Dachstein

Gemeinsam mit meinem Team- und Vereinskollegen Eric absolvierte ich einen 11 tägigen Trainingsblock in Ramsau am Dachstein. 

Bei teilweise stürmischem Wetter konnten wir wieder einige Stunden auf Ski absolvieren und neues Ski Material testen. 

Leider verhinderte das Sturmtief "Herwart" einige Fahrten auf den Gletscher...

Am letzten Oktober Wochenende war aufgrund des orkanartigen Windes kein Gondelbetrieb möglich und auch im Tal war dieser Wind stark spürbar.

So mussten wir doch vermehrt zu den Skirollern und den Laufschuhen greifen.

Neben den langen Ausdauer Einheiten am Vormittag quälten wir uns auch bei intensiven Intervallen über die Rollerbahn oder hinauf zum Guttenberghaus.

Am vorletzten Tag begleitete uns das Jugendteam unseres Skiclubs, SC Hochvogel München, die ebenfalls zu einem einwöchigen Trainingscamps in die Steiermark reisten.

Trotz der kälte und des teils Oberschenkel tiefen Schnees hatten alle viel Spaß, auf der schönen Tour zum Guttenberghaus. Auch die zahlreichen Gämsen und der Schneehase waren ein schönes Erlebnis. 

Nach dem umfangreichen Trainings erwarten mich jetzt ein paar ruhigere Tage, bevor ich die letzten Wochen bis zum Saisonstart, am 26. November, in Angriff nehme.

 

Fotos

 


September / Oktober

Im September und Oktober nahm ich an einigen Wettkämpfen teil. 

So teste ich meine Form, wie schon im vergangenen Jahr beim Tegernseelauf in Gmund über die 10 Km. 

Immer wieder heißt es, kommt die Bayerische Oberlandbahn pünktlich? Denn der Wettkampf kann erst nach Ihrer Ankunft im Bahnhof gestartet werden. Leider kam der Zug etwas verspätet, so mussten wir noch ein paar Minuten länger im nass-kalten Wetter ausharren.

Und dann ging es endlich los! Ich konnte mich wie im Vorjahr direkt an der Spitze des Feldes positionieren. Der spätere Sieger Hannes Hinterseer, den ich schon von einigen Bundeswehr Wettkämpfen kannte, konnte sich dann bald absetzen und ich versuchte meinen eigenen Rytmus zu laufen.

Ich musste noch drei Läufer vorbei ziehen lassen, von denen jedoch zwei den Halbmarathon liefen.

Ich profitierte von der schnellsten Dame und konnte eine Weile mit ihr laufen.

Als ich den zweit Platzierten wieder im Blick hatte erhöhte ich das Tempo und überholte diesen etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel.

So konnte ich mir als zweiter wieder einen Platz auf dem Podium sichern.

 

Eine Woche später, am 23. und 24. September, nahm ich im Thüringischen Oberhof an den Testwettkämpfen des Deutschen Skiverbandes teil.

Am Samstag fand der traditionelle Crosslauf über 10 Km statt. Vom Gefühl her lief das Rennen nicht so schlecht, doch die Zeit war alles andere als das, was ich mir erwartet hatte und auch fern von meiner bisherigen Bestzeit.

Ähnlich lief es dann auch beim Rollski Einzelstart am Sonntag. Auch hier musste ich viel Rückstand hinnehmen und auch die Platzierung war nicht so toll.

Die Wettkämpfe sollten aber vor allem als intensives Training gesehen werden und es sind ja noch  einige Trainingswochen bis zum Saisonstart.

 

Mitte Oktober nahm ich am 2. Andechser Naturlauf in der Kombi-Wertung teil. 

Um 10 Uhr ging es auf die 10 Kilometer Strecke die ich dieses Jahr als vierter in 35:07 min absolvierte und um 11:30 Uhr startete der 6,5 Km Lauf.

In einer Gesamtzeit von 59:31 min konnte ich so auch in der Gesamtwertung erringen.

Bei der starken Konkurrenz, der diesjährigen Austragung, des noch jungen Lauf Events, bin ich mit meinen Zeiten und Platzierungen sehr zufrieden.

 

Ergebnisse: 

 

Tegernseelauf          Zentrale Leistungskontrolle          Andechser Naturlauf

 


Bormio

Anfang der Woche hatte ich die Möglichkeit, meinen neuen Ski Ausrüster, SkiTrab aus Bormio, kennenzulernen.

Neben sehr interessanten Gesprächen, konnte ich mir auch einen  Einblick in die Ski Entwicklung und Produktion verschaffen.

Ich freue mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit und bin schon heiß auf den ersten Schnee! ;-)

 

Doch auch das Training sollte nicht zu kurz kommen und so bezwang ich den "Passo dello Stelvio" auf Rollski.

 

Bilder

 

 

 


Alliansloppet

Mein Teamkollege Michi, hat den diesjährigen Alliansloppet, in einem Video zusammengefasst: 

Einen ausführlichen Bericht der Reise, zum größten Skirollerrennen der Welt, findet Ihr hier!


#heimatbesuch

Ende Juli und Anfang August fanden unsere Team Trainingscamps zwei und drei statt, die wie schon in Oberhof unter dem Moto #heimatbesuchen standen.

So versammelte sich ein Großteil des Teams vom 28. - 30. Juli im Chiemgau, um die Strecken, meiner Wahlheimat Ruhpolding zu erkunden.

Das Wochenende starteten wir mit einer 1,5 stündigen Rollski Einheit und einem abendlichen Besuch auf dem "Nachtspektakel".

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen ging es dann am Samstag ordentlich zur Sache. Eine intensive Doppelstock Einheit stand an. So quälten wir uns bis zu vier mal die steile Unternbergstraße, bis zur Talstation des Sesseliftes, hinauf.

Am Nachmittag zeigte ich Michi, Eric und Jessi, eine meiner lieblings Bergtouren. Von der Laubau aus folgten wir der Forststraße zur Kaitlalm und von dort in Richtung Streicher. Da wir aber nicht allzu lange unterwegs sein wollten, ließen wir die Gipfel des Streicher und des Rauschbergs aus und stiegen so wieder Richtung Laubau ab.

Zum gemeinsamen Grillabend trafen wir uns dann alle bei Marek und verbrachten gemeinsam einen schönen Abend.

Svens Geburtstags Geschenk war dann am Sonntag eine schöne Bergtour, über den Unternberg und die Hörndlwand bis zum Weitsee. Nach 3:15 h war der Sprung in den Weitsee eine willkommene Abkühlung für alle!

Das war ein kurzes, aber intensives Wochenende in Ruhpolding. Doch schon am folgenden Wochenende wurde unsere #heimatbesuchen Tour in Starnberg fortgesetzt.

 

Ab Donnerstag Abend trafen die ersten Teammitglieder in Söcking ein. Eric, Thomas und ich starteten wie eine Woche zuvor mit einer kürzeren, ruhigen Klassik Runde.

Für Freitag Vormittag nahmen wir uns dann eine schon länger geplante Runde vor: eine gemeinsame Starnberger See Umrundung. 

Für die 55 Km benötigten wir genau drei Stunden.

Zum gemeinsamen Abendessen waren dann alle Sportler, des Teams da. Nur Selli fehlte, der zum Bergsteigen nach Afrika gereist war.

Da wir die wenigen gemeinsamen Einheiten für "Trainingshöhepunkte" nutzen wollten, war das Samstags Training wieder ein intensives Intervall-Training.

Es macht unheimlich viel Spaß mit diesem lustigen und motivierten Team zu trainieren und es freut mich sehr ein teil des Teams sein zu dürfen. 

Und so machen uns nicht nur die Trainingseinheiten, sondern auch die "Freizeitaktivitäten", wie Tischtennis, Schwimmausflüge an die bayerischen Seen und gemeinsame Grillabende, zu einem großartigen TEAM!

 

Vom 23. - 27. August bekommen wir dann im Rahmen des Alliansloppet, im Schwedischen Trollhättan, wieder die Möglichkeit uns mit den besten der Visma Ski Classics und des Fis Weltcup zu messen und unsere aktuelle Leistung zu überprüfen.

 

Tolle Eindrücke zu den #heimatbesuchen von Ruhpolding und Starnberg bekommt Ihr hier!        Videos          Bilder

 


Am 21. Juni reiste ich mit Joshi, Alois und Frank (Delegationsleiter) kurzfristig zum Mauketon Lauf in der Nähe von Bardufoss, in der Region Troms, in Nordnorwegen.

Dort bestritten wir am Freitag den 23. Juni den Halbmarathon des Mauketon.

Neben dem Halbmarathon gab es außerdem einen Marathon, einen 10 Km Lauf und einen Lauf/Marsch über 30 Km. 

Der Marsch musste in Uniform und mit einem 11 Kg schweren Rucksack bestritten werden.

 

Gleich zu beginn, konnten wir uns mit zwei weiteren Läufern absetzten.

Das wellige Terrain kam uns Langläufern sehr entgegen und so konnten wir uns am Ende der ersten längeren Steigung, nach ca. 6 Km, auch absetzten.

Auf den verbleibenden Kilometern, forcierten wir das Tempo mehr und mehr und konnten den Vorsprung, bis auf über 5 Minuten ausbauen.

Wir überquerten die Ziellinie, nach 1:22:26 h, Hand in Hand, da es ein toller Wettkampf als Team war.

Eine weitere tolle Erfahrung, war, dass es zu dieser Jahreszeit nicht dunkel wurde, so schien die Sonne Nachts um drei immer noch hell vom Himmel.

Am Samstag ging es dann schon wieder zurück nach Deutschland, dennoch hatten wir noch etwas Zeit, für eine Stadtbesichtigung in Oslo.

 

In der darauffolgenden Woche fand schon der nächste Wettkampf statt. So ging es am Donnerstag Nachmittag nach Absam, zum nun schon 3. Gebirgsjägerlauf.

Kurz nach unserer Ankunft, schnürten wir auch schon die Laufschuhe, um uns die Strecke für Freitag anzusehen und die Fahrt aus den Beinen zu laufen.

Am Abend besuchte der komplette Skizug, noch eine Pizzeria in Mils, um für den Wettkampf genügend Kräfte zu sammeln. 

Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren, entschied ich mich dieses Jahr für die kurze Strecke, über 8 Km und ca. 300 Hm.

Kurz nach dem Startschuss, konnten sich Joshi und ich, gemeinsam mit einem Läufer des GebJgBtl 233 aus Mittenwald absetzten.

Am Anstieg zeigte Josua seine gute Verfassung und die zwei konnten sich etwas von mir absetzten.

Ich lief meinen Rythmus weiter, da ich wusste, dass Bergab noch was möglich ist. Und so kam es dann auch. 

Bergab ging ich ein hohes Risiko ein und ließ es einfach laufen. Schon bald sah ich ein weißes Shirt vor mir um die Ecke huschen und ich wusste, dass ich gleich dran bin.

Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel konnte ich mich dann auf Platz 2 verbessern.

Ich wusste, dass die Gerade bis ins Ziel noch lang ist und gab nochmal alles.

Josua sicherte sich überlegen den Sieg und ich konnte für uns ( Skizug / GebJgBtl 232 Bischofswiesen)Platz zwei absichern.

 

Ergebnisse

 


Formkurve

 

Um mich optimal auf die neue Saison vorzubereiten, ist es auch sehr wichtig, die körperliche Verfassung regelmäßig zu überprüfen.

So war ich Ende Mai bei Formkurve in München zu Gast und konnte mir im Rahmen einer Leistungsdiagnostik auf dem Laufband, einen Überblick über meine momentane Form verschaffen,

Anhand meiner Testergebnisse, wurden dann auch meine Herzfrequenz Trainingsbereiche für die kommenden Wochen der Vorbereitung festgelegt. So soll verhindert werden, dass ich zu schnell oder zu langsam trainieren, um den größten Effekt aus den Trainingseinheiten zu ziehen.

 

Vielen Dank für die professionelle Unterstützung und ich möchte jedem Sportler ans Herz legen, diesen Bereich nicht zu vernachlässigen!

Wichtige Informationen findet ihr bei - Formkurve !

 

Hier seht ihr noch ein Video meiner Diagnostik!

 


Mühlbauer Spendenlauf

Unser erstes Team Event, der Saison fand am 19. und 20. Mai, im Rahmen des Mühlbauer Spendenlaufs in Roding statt.

Am Freitag Abend, fand im Herzen der Stadt Roding, eine 4x 1000m Staffel statt, wo es dieses Jahr, großzügige Spenden zu gewinnen gab.

So wurden folgende Prämien verteilt: 1. Platz 1000€, 2. Platz 800€, 3. Platz 600€, 4. Platz 400€, 5. Platz 200€

Der Start war für 20:30 Uhr geplant, doch aufgrund eines nahenden Gewitters, wurde dieser kurzfristig vorverlegt. 

Nach einer sehr kurzen Aufwärmphase ging es dann auch gleich ordentlich zur Sache.

Die kurze Runde hatte einiges zu bieten, bergab, berauf und sogar Kopfsteinpflaster.

Michi absolvierte die erste Strecke für unser Team und es ging gleich mächtig zur Sache. Er wechselte auf Rang zwei liegend auf Sven, der nach der ersten, der zwei Runden sogar führte.

Als er auf Eric wechselte lagen wir auf dem dritten Rang. Eric konnte sich dann auf Platz 1 nach vorne arbeiten und gab mir ca. 7 Sekunden Vorsprung mit auf den Weg.

Nun galt es für mich, diesen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel zu retten. So gab ich vom ersten, bis zum letzten Meter alles, was ich hatte.

Nach 11:16 min durften wir uns über den Sieg eines packend, spannenden Wettkampfes freuen.

Aufgrund des nun starken Regens, wurde die Siegerehrung in den nahe gelegenen Gasthof verlegt.

 

Am nächsten Tag fand dann der große Spendenlauf über verschiedenste Distanzen statt. Neben der Halbmarathon Distanz, 12,5 Km, 6,25 Km und den Nordic Walking Wettbewerben fanden auch Kinder und Schüler Läufe statt.

Sven, Michi, Eric und ich gingen über die 12,5 Kilometer Strecke an den Start.

 

Da der Wettkampf aber erst um 14 Uhr statt fand, entschieden wir uns, am Vormittag eine gemeinsame Trainigseinheit auf Rollski zu absolvieren.

Nach 2h Doppelstock schieben, regnerierten wir etwas im City Fit Roding, dass nur wenige Meter vom Start entfernt ist.

 

Die Laufstrecken führen wellig durch ein Waldgebiet, dass direkt, an das Mühlbauer Firmengelände anschließt und die 12,5 Km Runde führt über 2 Runden, mit insgesamt 135 Höhenmetern.

Schon früh konnten wir uns zu dritt absetzen und uns eine Lücke zum restlichen Feld verschaffen.

Nach ca. 4 Kilometern konnte ich Eric nicht mehr folgen, und auch der spätere zweit Platzierte überholte mich anfangs der dritten Runde.

Ich beendete das Rennen ungefährdet auf dem dritten Platz und so gab es für unser Team ein Doppelpodium.

Michi folgte auf Platz 4 und Sven auf Platz 16.

 

Am Abend fand im großen Festzelt, dann die Siegerehrung aller Wettbewerbe und die Scheck-Übergabe, der Spenden, an die verschiedensten Hilfsprojekte.

 

Nach einem doch recht intensiven Start in die neue Saison, mit Wings4life Worldrun, Mühlbauer Spendenlauf und Leistungsdiagnostik, werde ich mich in den nächsten Wochen sehr stark auf Grundlagen Training konzentrieren und deutlich weniger Wettkämpfe bestreiten.

 

Ergebnisse

 

Vom 14. bis 18. Juni steht dann unser erster Team Lehrgang im Thüringischen Oberhof an.

 


Saisonstart

So langsam geht´ s wieder richtig los...

Ende April und Anfang Mai stand etwas ruhigeres Training an, um mich richtig zu erholen und mich langsam wieder an das Crosslaufen zu gewöhnen. 

 

Am Samstag traf ich mich mit Sven für die erste Rollski Einheit im und um den Olympiapark in München. 

 

Am 7. Mai nahm ich, gemeinsam mit Michi und Selli am Wings4Life World Run teil. Das Wetter zeigte sich zwar nicht von der besten Seite, dennoch waren über 10000 Läufer in München am Start.

Sven begleitete uns auf dem Rad und sorgte wieder einmal für einen hervorragenden Service!

Ich war mir nicht ganz sicher, wie ich den Lauf angehen sollte, fühlte mich aber gut und versuchte gleich nach vorne zu laufen.

Dort schloss ich mich der direkten Verfolgergruppe, nur wenige Sekunden hinter der Spitze, an.

Um mich herum nur Laufspezialisten und ich war gespannt, wie lange ich mit ihnen Schritt halten konnte.

Bis zur Halbmarathon Marke ging es mir sehr gut und wir passierten diese nach 1:20h.

Danach konnte ich das hohe Tempo aber nicht mehr mitgehen und so versuchte ich bis Kilometer 28 relativ zügig weiter zu laufen.

Langsam musste ich dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, und spürte schon leichtes krampfen in den Waden.

Ich versuchte nun deutlich langsamer weiter zu laufen, bzw. zu gehen um mich so gut als möglich zu lockern.

Bei 36,2 Km kam das "Catcher Car" dann vorbei und der Wings4Life World Run war für mich beendet.

Mit dem Shuttlebus ging es dann zurück zum Olympiapark.

Ich spürte schon direkt nach dem Lauf, dass das einen ordentlichen Muskelkater geben würde...

 

 


Mein letzter Tag auf Ski, in der Saison 2016 / 2017.

Bei traumhaften Bedingungen und strahlendem Sonnenschein, drehte ich am 21. April in Obertauern meine Runden.



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