Aktuelles


Nordic Trophie

Birkebeinerrennet

 

Am 13. März starteten wir ich gemeinsam mit meinem Papa Bernd, die lange Reise in den Norden.

Unsere erste Etappe sollte uns von Starnberg nach Oslo führen, um bei Thomas den ersten kurzen Aufenthalt einzulegen.

Morgens um 5 Uhr fuhren wir also los und planten am Abend, die Fähre von Kiel nach Göteborg zu nehmen.

Leider benötigten wir, nach einem schweren Unfall kurz nach Hannover, fast 3 Stunden für 7 Kilometer und verpassten unsere Fähre...

Da die nächste Fähre erst 24 Stunden später fuhr, übernachteten wir in Hamburg und besichtigten die Stadt.

Am Dienstag schafften wir dann die Fähre und unsere weitere Reise bis Oslo verlief problemlos.

Am Freitag reisten wir dann von Oslo, nach Rena weiter, wo am Samstag das Birkebeinerrennet stattfand.

Nach einem kurzen Skitest, der Skipräparation und dem Abendessen, galt es noch den Rucksack, für den Wettkampf vorzubereiten.

Jeder Teilnehmer muss, Wechselbekleidung, eine Kleinigkeit zu essen und etwas zu trinken mit sich führen. Der Rucksack muss ein Gesamtgewicht von 3,5 Kg haben.

Da der Startschuss, für das 54 Km lange Rennen, schon um 8:00 Uhr fiel, ging es für uns schon früh los.

Am Start angekommen, musste ich noch zwei Paar Ski testen, um den richtigen für den Wettkampf zu finden.

Schon früh im Rennen fühlten sich meine Arme komisch an und meine Schultern schmerzten leicht.

Als es nach ca. 12 Km in die erste richtige Abfahrt ging, erhoffte ich mir, dass ich mich etwas erholen konnte, doch unten angekommen, begannen meine Arme derart zu krampfen und zu schmerzen, dass ich anhalten musste und mich etwas dehnen musste...

Als ich weiter lief schmerzte es nach wie vor, doch nach ein paar flacheren Kilometern wurde es besser.

Bei Hälfte des Rennens, waren die Schmerzen dann verschwunden und ich fühlte mich auf einmal richtig gut.

Ich schaffte es ein deutlich höheres Tempo zu laufen, als in der Anfangsphase und konnte wieder viele Läufer überholen.

Nach 2:49:07h erreichte ich als 166. das Ziel. Immer noch weit von dem entfernt, was ich mir erhofft habe, aber deutlich besser als im vergangenen Jahr.

 

Ergebnisliste               Fotos

 

 

Arefjällsloppet 

 

Nach dem Wettkampf verbrachten wir eine weitere Nacht, bei Rena. Am Sonntag fuhren wir dann über Trondheim nach Are, wo eine Woche später der Arefjällsloppet stattfand.

In den folgenden Tagen konnte ich mich dann von der Reise und dem ersten Wettkampf gut erholen und einige Teile der Strecke besichtigen.

Am Mittwoch den 22. März musste Daddy nach Hause fliegen und Jo kam nach krankheitsbedingtem Ausfall dazu. 

Da unser Zimmer im Ortszentrum keine Möglichkeit zum Skiwachsen bot, mussten wir nach einer Alternative suchen und fanden diese im Langlaufzentrum Are-Björnen. Dort befand sich eine kleine Wachshütte, die für jeder Mann zugänglich ist, um vor und nach dem Training die Ski zu präparieren. 

Wir richteten uns am Freitag Nachmittag in dieser Hütte ein und richteten unsere am Vormittag getesteten Ski für den Wettkampf her.

Am Abend stand noch das Team Captains Meeting, im Zielbereich in Edsasdalen an, wo wir dann auch schon das zweite Auto, mit warmer Wechselkleidung, für nach dem Wettkampf, parkten.

Durch die Schlechtwetterwarnung wurde die Strecke von 55 Km auf 50 Km gekürzt.

Zum Glück war das Wetter am Wettkampftag dann nicht so schlimm, wie befürchtet.

Der Start befand sich in Valadalen, wo wir eine 11 Kilometer Runde absolvierten, bevor es hinaus Richtung Ottsjö See und dem bergigen Teil der Strecke ging.

Durch den Schneefall reihte sich das Feld wie an einer Schnur auf und zog sich an den steilen Rampen immer mehr in die Länge.

Ich versuchte mich so lange es ging im Feld fest zu beißen, verlor aber den Anschluss. Ich wartete auf die Gruppe hinter mir und lief gemeinsam mit ca. 11 weiteren Läufern bis ins Gebirge hinauf.

Hinunter zum Ziel nach Edsasdalen fiel die Gruppe jedoch auseinander und ich war weitestgehend alleine.

Als echtes Highlight der Strecke gilt dann der Schlussanstieg, der eine Skipiste hinauf führte und nochmal alles abverlangt. 

 

Ergebnisliste              Fotos

 

 

 Reistadlopet

 

Am Sonntag kam dann der längste Transfer, der Reise, von Are nach Tromsö.

Aufgeteilt auf zwei Tage legte ich die knapp 1300 Km, von Mittelschweden nach Nordnorwegen zurück.

Ich empfing Elisabeth, Lars und Johannes am Flughafen, von Tromsö und wir verbrachten eine Nacht dort.

Der Wettkampf fand zwischen Setermoen und Bardufoss statt, was bedeutete, dass wir ca. 2,5h nach Süden fahren mussten.

Dort verbrachten wir die restliche Woche bis zum Wettkampf in einer Hütte in Tennevoll, ca. 30min vom Start entfernt.

Einen Tag vor dem Wettkampf verabredete ich mich mit Michi und Thomas, die mittlerweile angereist waren, zum Skitest.

Nach viel Schneefall der vorangegangenen Tage, herrschten für den Skitest und den Wettkampf perfekte Bedingungen.

Der Wettkampf wurde mit einer Kanone des Militärs eröffnet und auf den ersten Kilometern begleitete uns der ein oder andere Panzer am Streckenrand.

Nach ca. 13 flacheren Kilometern begann der lange Anstieg hinauf auf den Berg Orta, wobei über 600 Höhenmeter absolviert werden mussten.

Wie auch wir entschieden sich fast alle Eliteläufer, den Wettkampf mit Steigwachs zu bestreiten. Ich erhoffte mir dadurch möglichst lange im Feld mit laufen zu können. 

Doch schon nach 10 Km hing ich schon über eine Minute hinter der Spitze und es wurde im weiteren Rennvelauf nicht besser.

Ich war sehr müde und schlapp und kam nicht wirklich ins laufen. Einige Abschnitte musste ich sogar gehen, da mir die Kraft für einen ordentlichen klassisch Schritt fehlte...

Die hervorragenden Bedingungen, das schöne Wetter und das einzigartige Panorama machten es doch zu einem schönen Langlauftag, auch wenn meine Leistung alles andere als gut war.

Der Reistadlopet ist mit Sicherheit der schwerste Wettkampf den ich bisher gelaufen bin, aber auch einer der schönsten!

 

Ergebnisliste               Fotos

 

 

Ylläs - Levi

 

4 Peronen, zahlreiche Taschen, über 20 Paar Ski und das alles in einem Passat - das bedeutete Tetris auf höchstem Niveau, aber es hat geklappt!

Voll gepackt bis auf den letzten Zentimeter, ging es in 6 Stunden von Setermoen, nach Levi in Finnland.

Michi, Elisabeth, Lars und ich bezogen dort die erste von zwei Hütten, im Levilehto Apartments. 

Michi und ich erkundeten die Wälder rund um Levi, und versuchten die Wettkampfstrecke zu finden.

Der Rest des Teams stieß am Mittwoch Nachmittag zu uns. 

Bei unserer ersten Team-Besprechung vor Ort, entschlossen wir uns, am Donnerstag die Strecken im Bereich des Starts, in Ylläs auszuchecken. Aufgrund der zahlreichen Loipenkilometern und der noch sehr dürftigen Streckenmarkierung war es für uns und einige andere Teams, nicht so einfach, den richtigen Weg zu finden.

Wir nutzten die Tage, bei perfekten winterlichen Bedingungen, um uns ideal, auf unser letztes Saison Rennen vorzubereiten.

Am Nachmittag bereitete Selli unsere Wettkampfski her und wir versuchten uns mit einem kurzen Lauf etwas zu lockern.

Da wir in Levi, dem Zielort wohnten, mussten wir etwa 45 Minuten bis zum Start fahren. Dort angekommen, galt es aus den vorbereiteten Skiern den schnelleren heraus zu finden und uns dann für das Rennen aufzuwärmen.

Die Strecke führte vom Skigebiet "Ylläs" über 67 Kilometer durch die Finnischen Wälder nach Levi, dem bekannten Ski Alpin Weltcup Ort.

Zu Beginn erwarteten uns schon einige Steile Rampen, die immer wieder für Staus im Feld sorgten.

Ich fühlte mich gut und versuchte mich mitten im Feld einzureihen. Doch leider merkte ich schon in der ersten Abfahrt, dass mein Ski nicht richtig lief und mich einige Sportler überholten. Ich versuchte mich in einer Gruppe fest zu beißen und konnte diese am Anstieg hinauf nach Kukastunturi, sogar anführen. 

Doch in der Anschließenden Abfahrt verlor ich auch diese Gruppe... verzweifelt kämpfte ich mich von Kilometer zu Kilometer, bis ich auf dem langen flach Stück endlich eine Gruppe fand, die ich halten konnte.

14 Kilometer vor dem Ziel wartete noch ein schwerer Anstieg und ich merkte schnell, dass ich der Stärkste der Gruppe war und forcierte das Tempo so, dass mir niemand folgen konnte. Ich nahm mir vor, dieses Tempo bis zum Ziel zu halten und konnte so noch einige Athleten überholen.

Ich erreichte das Ziel auf einem für mich enttäuschenden 68. Platz.

 

Am Abend endete mit dem Bankett, mit Siegerehrungen und After Party, eine sehr schöne, interessante und lehrreiche Saison, mit vielen guten Ergebnissen.

Vielen Dank an mein Team, alle Betreuer und meine Familie, die mich mit allem unterstützen, um mir diesen Sport zu ermöglichen!!!

 

Auch allen Sponsoren und Ausrüstern, ein großes Dankeschön und ich freue mich schon sehr auf die kommende Saison!

 

Ergebnisliste               Fotos

 


Februar

König Ludwig Lauf 

 

Im Februar standen einige Wettkämpfe an, so startete ich gleich zu Beginn des Monats, am 5. Februar, bei meinem eigentlichen Heimrennen, dem König Ludwig Lauf in Oberammergau.

Leider gehört dieser, nach der Absage des vergangenen Jahres, nicht mehr zur Visma Ski Classics Serie.

Dennoch standen einige Größen der deutschen Skimarathon Szene und des Fis Marathon Cup am Start.

Bei sehr eisigen Bedingungen, entwickelte sich ein sehr schnelles Rennen, auf einer verkürzten 19 Km Runde, die zwei mal zu laufen war.

Schon nach dem ersten kürzeren Anstieg bildete sich eine 23 Mann große Spitzengruppe, die bis zum letzten Anstieg zusammen blieb.

Der Anstieg wurde neu in die Strecke integriert, um die Strecke noch etwas anspruchsvoller zu gestalten.

Ich versuchte mich am engen Straßenübergang weit vorne zu platzieren, um Stürzen und Stockbrüchen aus dem weg zu gehen.

Dies gelan mir sehr gut und so überquerte ich die Straße als dritter und konnte diese, bis zum besagten Anstieg ca. 2 Km vor dem Ziel halten.

Am Berg wurde das Tempo dann aber sehr schnell und ich konnte nicht mehr im Feld bleiben.

So konnte ich auch nicht in den Zielsprint eingreifen, den Max Olex überragend gewann.

Ich überquerte die Ziellinie mit 29 Sekunden Rückstand auf dem 23. Platz.

Mit dem Rennen und meiner Form bin ich doch zufrieden, auch wenn ich mir eine Platzierung etwas weiter vorne erhofft hatte.

 

Ergebnisse          Fotos

 

 

 Toblach - Cortina

 

 

Schon am folgenden Wochenende stand das nächste Ski Classics Rennen in Toblach an.

Aufgrund der eher geringen Schneelage, musste die Strecke etwas abgeändert werden, konnte aber dank der kurzfristigen Schneefälle, über die volle 50 Km Distanz gelaufen werden.

Der Start war wie im Vorjahr in Prags und führte zum Nordic Center Toblach, über die Weltcup Loipe, vorbei am Toblacher See und durch die Tunnel hinunter nach Cortina.

Am Vorabend gab es überraschend noch einige Zentimeter Neuschnee, was es dann im Wettkampf etwas stumpfer machte als beim Skitest.

Ich erwischte einen relativ guten Start ins Rennen, doch durch das Hohe Tempo der Top Teams wurde es schwer an der Spitze dran zu bleiben.

Ich positionierte mich gemeinsam mit Flo, um Platz 30 herum, musste jedoch kurz nach dem Toblacher See einsehen, dass ich einen etwas stumpfer werdenden Ski hatte und meine Kräfte langsam schwanden.

So musste ich Flo und die anderen ziehen lassen.

Ich kämpfte jedoch weiter, da mir durch die Zurufe unserer Betreuer klar war, dass ich wohl mein bestes Ski Classics Ergebnis erreichen würde.

Ich musste leider noch den ein oder anderen Läufer passieren lassen, konnte mich dann aber im Ziel über den 38. Platz freuen.

 

Ergebnisse

 

 

Jizerska Padesatka

 

Am 17. Februar ging die Reise nach Liberece in Tschechien, zum dortigen Jizerska 50.

Nach der langen Anreise, richteten wir den Wachsraum ein und gingen dann alle gemeinsam zum Abendessen, in das benachbarte Restaurant "Park".

Am Samstag führten wir unseren Skitest, etwa bei Kilometer 30 der Strecke durch, da sich die Strecke überwiegend auf dieser Höhe befindet und es nicht so leicht ist, mit dem Auto an andere Streckenabschnitte zu gelangen.

In der Hoffnung, den richtigen Ski herausgetestet zu haben, machten wir uns auf den Weg zurück nach Liberece, um uns den Rest des Tages zu erholen und uns auf den Wettkampf vor zu bereiten.

Selli präparierte unsere Wettkampfski, so konnten wir uns optimal auf den nächsten Tag konzentrieren.

Pünktlich um 9 Uhr fiel der Startschuss und das Teilnehmerfeld setzte sich in Bewegung.

Ich kam wieder gut ins Rennen und konnte mich am Ende der etwa 30 Köpfigen Spitzengruppe festsetzten. 

die ersten 11 Kilometer ging es überwiegend bergauf und ich konnte bis kurz vor der Sprintwertung, dran bleiben.

Als dann aber die ersten längeren Abfahrten kamen, stellte ich fest, dass mein Ski überhaupt nicht schnell war und eine nach der anderen Gruppe regelrecht an mir vorbei "flog"...

Trotz enormem Krafteinsatz war es mir nicht möglich, in den Grüppchen mit zu laufen...

So verlor ich sehr schnell viele Platzierungen und ich musste frustriert einsehen, dass ich mich, beim Ski ziemlich vergriffen hatte.

Aufgeben war keine option und so quälte ich mich bis ins Ziel und erreichte einen sehr enttäuschenden 93. Platz.

Nun gilt es das geschehene zu verarbeiten und aufzuarbeiten, um so etwas in den verbleibenden Rennen nicht noch einmal zu erleben.

 

Ergebnisse

 

 

Achensee 3 Täler Lauf 

 

Kurzfristig entschied ich mich wieder am Achensee 3 Täler Lauf teilzunehmen.

Ich ging wieder auf die 33 Kilometer Klassisch Strecke, die uns durch die drei wunderschönen Karwendeltäler führt.

Der leichte Schneefall der letzten Tage, lie´ß die Strecke tief winterlich erstrahlen und an den höher gelegenen Punkten erwartete uns pulvriger Schnee.

Michi und ich bestimmten von Beginn an das Rennen und ich ließ Michi davon laufen. Da niemand die Verfolgung aufnehmen wollte, lief ich ein eher ruhiges Tempo vor dem Feld und Michi konnte sich zeitweise mit bis zu 1 Minute absetzen.

Etwa bei der Hälfte des Rennens übernahmen ein paar Läufer die Initiative und begannen mit der Aufholjagt. 

Ich versuchte mit etwas Störarbeit Michis Vorsprung zu halten, doch leider waren seine Kräfte am höchsten Punkt des letzen Anstieges aufgebraucht.

Nun waren wir eine vier Köpfige Gruppe, die den Sieg unter sich ausmachen sollte.

Auf den verbleibenden ca. 8 Km, die überwiegend Bergab gingen, konnte sich Matthias Kuhn, dank eines überragenden Ski, etwas absetzten und sicherte sich so den Sieg. 

Ich schaffte es leider nicht mehr, ihn einzuholen und musste mich mit 6 Sekunden Rückstand und Platz 2 begnügen.

Dennoch erreichten wir, mit Michi auf Platz 3 und Jessi auf Platz 2 der Damen, ein tolles Team Ergebnis.

Nach dem 5. Rang im Vorjahr, bin ich dem Sieg nun schon ein deutliches Stück näher gekommen.

 

Ergebnisse

 

 

Trainingsphase

 

In den kommenden Wochen, werde ich mich nun mit voller Konzentration auf meine Skandinavien Tour vorbereiten.

Diese Beginnt am 18. März mit meinem Lieblingsrennen, dem Birkebeiner, zwischen Rena und Lillehammer.

Danach erwarten mich, mit dem Arefjällsloppet, Reistadloppet und Yllas - Levi weitere Skimarathon Klassiker.

 

Ich freue mich schon sehr auf diese große und mit Sicherheit auch spannende Reise durch Skandinavien!

 


La Diagonela

Bei eisigen -22 Grad startete die "La Diagonela" in Zuoz und führte durch das schönen Engadiner Tal bis nach Pontresina und zurück. 

Am Start wurde ich leider in einen Sturz mit 6 bis 7 weiteren Läufern verwickelt und verlor erst einmal den Anschluss an das Ski Classics Feld. 

Als ich wieder auf den Beinen war befand ich mich schon mitten zwischen den Startern der anderen Startblöcke.

Es dauerte einige Minuten bis ich den Anschluss wieder hergestellt hatte. Dennoch konnte ich mich wieder im Feld einreihen und versuchte mich im Windschatten von den ersten Anstrengungen zu erholen.

Gemeinsam mit meinen Teamkollegen Michi und Thomas hielt ich mich bis ca. zur Hälfte des Rennens im Spitzenfeld auf. 

Im Stazerwald, der einzigen längeren Steigung des Rennens, kurz vor der zweiten Sprintwertung, wurde das Feld dann aber in die Länge gezogen und ich konnte dem Hohen Tempo der Spitzenteams nicht mehr ganz folgen.

Ich hielt dennoch mit ein paar guten Läufern mit, bis ich unachtsam in einem Schild, welches dicht an der Strecke stand einfädelte und erneut stürzte.

Ich konnte den Anschluss nicht mehr herstellen und musste ca. 10 Km alleine absolvieren.

Da sich Thomas in der Gruppe hinter mir befand, nahm ich etwas Tempo raus und schloss mich ihnen an. 

Auf den letzten fünf Kilometern waren meine Kräfte dann aber aufgebraucht und ich kämpfte mich nur noch Richtung Ziel.

Die zu Eis gefrorene Cola, gab mir noch etwas Kraft, so dass ich den gefühlt endlosen Schlussanstieg, hinauf ins Ortszentrum von Zuoz, mit müden Armen meisterte.

Ich konnte mir zum vierten mal in dieser Saison Punkte sichern und wurde 44.

 

Ergebnisse                   Bilder

 


Kaiser Maximilian Lauf

Am 14. Januar fand in der Olympiaregion Seefeld, die zweite Auflage des Kaiser Maximilian Lauf statt.

Erfreulicherweise konnte die geplante 60 Km Runde, von Seefeld, über die Wildmoos Alm, bis zur Wende in Leutasch und zurück nach Seefeld gelaufen werden.

Am Wettkampftag sorgte erheblicher Schneefall, dafür, dass das Rennen noch schwerer wurde, als die Streckenführung ohnehin schon erwarten ließ.

Wir bekamen die Möglichkeit, die für die Nordische Ski WM 2019, neu gestalteten Streckenabschnitte zu testen.

Anfangs konnte ich mich mittig im Feld einordnen und so ging es dann nach der ersten 6 Kilometer Schleife, in die lange Steigung Richtung Wildmoos Alm. 

Im oberen Teil verlor ich den Anschluss an die Spitze und versuchte mich an kleineren Grüppchen fest zu beißen.

Dies gelang mir und so wurde die lange Flach Passage des Leutaschtals etwas erträglicher. 

Die präparierte Loipe war durch den anhaltenden Schneefall kaum noch zu sehen und so reihten sich alle Läufer hintereinander auf, da niemand als "Spurgerät" fungieren wollte.

Auf dem Rückweg zur Wildmoss Alm konnte ich noch einige Läufer überholen und wertvolle Positionen gut machen.

nach langen 3,5 Stunden, erreichte ich das Ziel in Seefeld, als 45. und sicherte mir wieder Punkte für die Gesamtwertung.

 

Ergebnisse                     Bilder

 


Blaaalmlauf

Am Dreikönigstag, fand bei tiefst winterlichem Wetter, der Blaaalmlauf bei Altaussee statt.

Ich vertrat unser Team, auf der anspruchsvollen 15 Km Klassisch Strecke.

Die Strecke führte uns über zwei 7 Km Runden, von der Blaaalm in Richtung Loser Skigebiet und über die Rettenbachalm zurück zur Blaaalm.

Trotz der ergiebigen Schneefälle, der vergangenen Tage befand sich die Strecke, in kompaktem Zustand.

Da ich den Wettkampf als Vorbereitung für den Kaiser Maximilian Lauf in Seefeld nutzte entschied ich mich die Strecke im Doppelstockschub zu absolvieren.

Ich konnte mich nach 2 Kilometern vom Feld absetzten.

Einzig der zweit Platzierte Mika Vermeulen konnte mir anfangs noch folgen, doch wenig später konnte auch er mir nicht mehr folgen.

Ich baute den Vorsprung Stück für Stück aus und konnte mir nach 50:11.7 min den Tagessieg sichern.

Großes Lob, an die Organisatoren Georg und Stefan Petritsch, vom Skimarathon Team Austria, für einen hervorragenden Wettkampf!

 

Ergebnisse          Bilder

 

 


Wo bleibt der Schnee?

 

Dank der Gemeinde Reit im Winkl, war es für mich möglich, die Trainingseinheiten der letzten Wochen, in der Heimat auf Schnee zu absolvieren.

Seit Anfang Dezember wird im ortsnahen Langlaufstadion eine 3,5 Km Kunstschneerunde täglich hervorragend präpariert!

Vielen Dank für die super Arbeit!!!

 

Leider wurde der Silvesterlauf auf der Moni Alm, aufgrund des Schneemangels abgesagt... :-/

 

Ich hoffe auf einen schneereichen Beginn des neuen Jahres, damit alle geplanten Wettkämpfe stattfinden können.

 

 


Sgambeda Livigno

Am 3. Dezember fand das zweite Rennen der Visma Ski Classics Serie in Livigno statt.

Da wir schon seit Sonntag in Livigno waren, konnten wir uns optimal auf der Wettkampfstrecke auf den Wettkampf vorbereiten.

Anfangs stand eine 3,5 Km Runde, für das Training, zur Verfügung.

Dank der eisigen Temperaturen und der hervorragenden Arbeit der Organisatoren konnte die Strecke noch auf 6,1 Km verlängert werden.

Die Schneekanonen liefen auf Hochtouren und Pistenbully, Bagger und LKW`s arbeiteten im Akkord.

Die 6,1 Km Runde musste im Wettkampf dann 5 mal absolviert werden.

Die Sprintwertung bei Kilometer 6 und der eher flache Kurs machten das Rennen von Beginn an sehr Schnell.

Die Sprintwertung gewann wie erwartet, der Norweger Andreas Nygaard, vom Team Santander.

Ich kam vom Start sehr gut weg und konnte mich im Mittelfeld platzieren.

Auf der zweiten Runde entstand, reichte eine unaufmerksame Sekunde und eine kleine Lücke entstand zwischen dem Hauptfeld und meiner Gruppe. Aufgrund mangelnder Unterstützung, der anderen Läufer um mich herum, konnten wir die Lücke nicht mehr schließen.

Dennoch bildete sich kurz darauf ein gut funktionierende Gruppe um Position 40.

Mit dabei waren sehr gute Athleten, wie Lucas Bauer, Bill Impola und auch mein Teamkollege Flo.

So konnten wir auf den kommenden Runden noch den ein oder anderen abgehängten Läufer einholen.

Am letzten Berg ging mir etwas die Kraft aus und so erreichte ich nach 1:13:38 h, als 44. das Ziel.

Mit dem Ausgang des Rennens und den gewonnen 7 Punkten für die Gesamtwertung bin ich sehr zufrieden.

 

Nach zwei Ruhetagen werde ich in den nächsten Trainingsblock einsteigen und mich auf die nächsten Ski Classics Rennen Mitte Januar in Seefeld/Kaiser Maximilian Lauf und Zuoz/La Diagonela vorbereiten.

Hoffentlich kommt in nächster Zeit auch etwas Schnee, damit der Deutschlandpokal in Ruhpolding und der Silvesterlauf auf der Moni Alm auch stattfinden können!

 

Ergebnisse          Gesamtwertung/Youthwertung

 


Prolog Pontresina

Am Sonntag starteten wir, in Pontresina, in die neue Visma Ski Classics Saison.

Der 8 Km Prolog war zwar kurz aber dennoch sehr anspruchsvoll.

Alle 5 Minuten wurde ein Team auf die Strecke geschickt. Anders als im Vorjahr, wo die Mannschaften gemeinsam liefen, wurde dieses Jahr in 15 Sekunden Intervallen gestartet.

Ich startete als fünfter auf die fünf Runden und kam sofort gut rein.

Ich konnte schon bald zu meinen Teamkollegen aufschließen und auch weiterhin mein Tempo halten.

Am Ende reichte es für den 40. Rang.

Mit meiner bisher besten Platzierung im Rahmen der Ski Classics bin ich sehr zufrieden und freue mich auch die kommenden Aufgaben. 

 

Am Nachmittag zogen wir nach Livigno um, wo am kommenden Samstag mit dem La Sgambeda der nächste Wettkampf auf uns wartet.

 

Ergebnisse             Fotos

 


3. Olympia Alm Cross

Heute fand der international topbesetzte Olympia Alm Crosslauf im Münchner Olympiapark statt.

Ich startete gemeinsam mit meinen Teamkollegen beim Hauptlauf über 6,6 Km. Das Rennen wurde von Anfang an sehr schnell gelaufen und ich platzierte mich etwa im Mittelfeld. 

Am Ende reichte es nach 24:27.1 min für den 20. Platz.

Ich spürte während des Rennens die intensiven Einheiten der vergangen Tage, die ich auf Ski in der Olympiaregion Seefeld verbrachte.

In den kommenden zwei Wochen erwartet mich noch die ein oder andere intensive Einheit, um pünktlich zum Ski Classics Prolog in Pontresina, fit zu sein.

 

 

Ergebnisse              Fotos

 


Dachstein

Vom 20. bis 29. Oktober verbrachte ich hervorragende Trainingstage in Ramsau am Dachstein.

Ich brach früh morgens auf, um den Donnerstag schon als kompletten Trainingstag zu nutzen.

Der erste Trainingstag hatte viel Neuschnee zu bieten, der für die folgenden Tage perfekte Bedingungen garantierte.

Am Samstag reiste auch Eric, mein Vereinskollege an, mit dem die Trainingseinheiten eine große Portion an Qualität und Spaß bekamen.

So konnte wir jeden Tag ordentlich Schneekilometer sammeln und wir nutzten die Nachmittage für einige Lauf und Rollski Einheiten.

Wir erkundeten einige Wanderpfade Richtung Dachstein und genossen dabei das herrliche Herbstwetter.

Nun folgen einige ruhigere Tage, bevor die letzten drei Wochen der Saisonvorbereitung anbrechen.

 

Weitere Bilder

 


Andechser Naturlauf / Rollskirennen

Am 15. Oktober fand das alljährliche Rollskirennen, des SC Hochvogel München, statt.

Bei sonnigem Herbstwetter absolvierten 36 Teilnehmer, den 1,1 Km Rundkurs im Ostpark.

Je nach Altersklasse musste der Rundkurs zwischen 3 und 7 mal gelaufen werden.

Wie im Vorjahr konnte ich mir den Tagessieg über 7,7 Km sichern.

 

Ergebnisse

 

 

Zur heutigen Premiere des Andechser Naturlauf lud die Andechser Molkerei Scheitz am Sonntag in die Biomilchstraße ein.
Zur Auswahl stand ein 9,5 Km und ein 6,5 Km Lauf, bzw die Kombination aus beiden Wettkämpfen.
Ich ging bei erneut traumhaftem Herbstwetter in der Kombiwertung an den Start.
Auf beiden Strecken konnte ich mir den 3. Platz erlaufen und belegte auch in der Gesamtwertung Rang 3.
Großes Lob an die Molkerei Scheitz für einen super organisierten Wettkampf auf sehr schönen aber anspruchsvollen Strecken rund um Andechs.


Ergebnisse

 


Landkreislauf

Zum dritten mal in Folge, nahm ich mit einer Mannschaft des Skizug Berchtesgaden, am Starnberger Landkreislauf, einem zehn Personen Staffellauf teil.

Aufgeteilt auf 3 verschiedene Runden (5,7 Km, 4,0 Km, 3,0 Km) absolvieren die Mannschaften ca eine Marathonstrecke.

Pünktlich um 12 Uhr gingen die 161 Staffeln auf die anspruchsvolle und vom Regen aufgeweichte Strecke.

Kurz nach dem Start bildete sich eine 5 köpfige Spitzengruppe. Ich durfte wieder als Startläufer ran und versuchte, im welligen Gelände, die Leichtathletik Spezialisten, mit zwei Tempo Verschärfungen etwas zu ärgern.

Ich erreichte die Wechselzone auf Rang 4.

Die folgenden Läufer konnten dann sogar kurzzeitig die Spitzenposition erlaufen.

 

Am Ende reichte es für einen sehr erfreulichen 4. Gesamtrang. 

Hoch verdient siegte die Mannschaft der LG Würm Athletic.

Vielen Dank allen "Aushilfsläufern" ! :-)

 

Ergebnisse

 


Tegernseelauf / Grüntenstafette

In den vergangenen Wochen nahm ich gemeinsam mit meinem Team an zwei Wettkämpfen teil.

Der Tegernseelauf fand am 18. September in Gmund statt. Oberstes Ziel war es, erneut den Sieg in der Mannschaftswertung zu erringen.

Hier zählt die Zeit von 5 Läufern, über die 10 Km Strecke.

Direkt nach dem Startschuss konnte ich mich an der dritten Position festsetzen.

Da die vor mir laufenden Sportler die Halbmarathon Strecke in angriff nahmen, war ich ab der Wende in Führung.

Ich versuchte das Tempo immer hoch zu halten, was mir gut gelang und so konnte ich mit einer neuen Bestzeit (34:28.1 min) über 10 Km, den Sieg feiern.

Durch das großartige Teamergebnis konnten wir uns auch den Sieg in der Mannschaftswertung sichern!

 

Am 1. Oktober fand in Burgberg im Allgäu die legendäre Grüntenstafette statt.

Der Wettkampf ist ein Staffelwettbewerb, bei dem der Grünten in  6 Teilstrecken überquert wird.

Die Strecke absolvieren ein Crossläufer, Rennradfahrer, Bergläufer, Alpinläufer, Mountainbiker und ein Straßenläufer.

Ich durfte den Rennrad Bergsprint über 9,8 Km und 430 Höhenmeter fahren.

Unser Startläufer Burka, schickte mich als 3. auf die Strecke und ich versuchte mich an den starken Radfahrern fest zu beißen.

Ich verlor ein paar Plätze und übergab den "Staffelstab" nach 22:56min quälerei an Selli, unseren Bergläufer.

 

 

Wir erreichten das Ziel als 25. Team und gratulieren den starken Teams zu Ihren hervorragenden Leistungen!

 

Ergebnisliste

 


Alliansloppet

Das Wettkampf Highligt des Sommers war für mein Team und mich mit Sicherheit wieder das größte Skirollerrennen der Welt in Trollhättan.

Am Mittwoch den 24. August ging es gemeinsam mit meinen Teamkollegen von München mit dem Flugzeug nach Göteborg.

Von dort mussten wir noch ca. 1h mit dem Auto nach Trollhättan zurück legen.

Untergracht waren wir in einem kleinen Hostel unweit des Stadtzentrums.

Am Nachmittag ging ich gemeinsam mit Jo noch eine gemütliche Runde laufen.

Der Donnerstag diente noch als Trainingstag, so besichtigen wir mit einem etwas intensiverem Training die Wettkampfstrecke für Samstag.

Am Abend feuerten wir "Selli", einen unserer Teamchefs beim Volkslauf, dem "GKN Loppet", über 8 Km an.

Um uns für den Wettkampf zu erholen machten wir einen Ruhetag und besichtigten das kleine Städtchen "Kungshamn", welches auf einer Halbinsel, an der Schwedischen Westküste liegt.

Um 18 Uhr mussten wir dann noch die Skiroller für den Wettkampf testen und mit unserem Namen und unserer Startnummer markieren lassen.

Diese warteten dann zum Wettkampf an unserer Startposition auf uns.

Anders als im Vorjahr fand der Wettkampf erst am Nachmittag statt. Um ca. 14:40 Uhr viel dann der Startschuss und das riesige Starterfeld begab sich auf die 16 Km Runde.

Ich konnte mich die ersten 1,5 Runden gut in der Mitte des Feldes platzieren, verlor dann jedoch den Anschluss.

Durch den starken Wind war es mir nicht möglich den Anschluss zum Feld wieder her zu stellen und so versuchte ich mich an kleineren Grüppchen fest zu beißen.

In der dritten Runde lief Flo, der von Stockbrüchen etwas gebeutelt war, wieder zu mir auf und unterstützte mich sehr gut.

Er passte sich etwas meinem Tempo an und ich versuchte an ihm dran zu bleiben.

Wir erreichten das Ziel gemeinsam auf den Plätzen 81 und 82.

 

Es lief nicht ganz ideal, jedoch wenn man die Wochen vor dem Wettkampf (Krankheit / Wettkämpfe auf 2800m in Chile) beachtet, kann ich mit dem Ergebnis doch zufrieden sein.

 

Ergebnisliste

 


Chile

Anfang August flog ich mit der Skizugmannschaft, zu den Internationalen Chilenischen Skimeisterschaften.

Nach einigen Schwierigkeiten am Check- IN,  erreichten wir gerade noch so unser Flugzeug nach Madrid.

Von Madrid ging es dann weiter nach Santiago de Chile, wo ein Bus schon auf unsere Gruppe wartete.

Während der  drei stündige Busfahrt ins Gebirge,  bekamen wir die ersten Eindrücke.

Portillo liegt direkt an der Passstraße „Paso de la Cumbre“, einer Hauptverbindungsstraße nach Argentinien.

Untergebracht waren wir in der „Escula de Montana“, des Chilenischen Militärs, wo uns die Gastgeber herzlich empfingen und wir uns über die gesamte Zeit sehr wohl fühlten.

An den Meisterschaften nahmen Sportler aus Chile, Argentinien, Brasilien, Italien und Deutschland teil.

 

Das umfangreiche Wettkämpfprogramm fand dann vom 5. bis 10. August statt.

Die Wettkampfserie startete mit einem 15 Km Langlauf Massenstart.

Kurz nach dem Start bildete sich eine siebenköpfige Spitzengruppe, zu der auch ich gehörten.

Beim Durchlauf nach der ersten Runde brach ich mir leider einen Stock ab und konnte der Spitze nach einer Tempoverschärfung am langen Anstieg nicht mehr folgen.

Ich kämpfte vergeblich um den Anschluss.

In der letzten Runde attackierten meine zwei Teamkollegen erfolgreich und konnten sich von den Italienern absetzten.

So ging der Doppelsieg an Deutschland und auch Flo und ich vervollständigten ein tolles deutsches Teamergebnis mit den Plätzen 5 und 7.

 

In den kommenden Tagen standen dann Biathlon Wettkämpfe an, wo ich aufgrund meiner geringen Erfahrung beim Schießen einige Strafrunden drehen musste.

Die starken italienischen Biathleten waren in den folgenden Wettkämpfen klar überlegen, dennoch konnte ich mit guter Laufleistung ordentliche Ergebnisse einfahren und kam immer in die Top 10.

 

Im Sprint erreichte ich trotz 7 Strafrunden den 8. Platz.

 

Am Sonntag ging es dann mit den Zeitrückständen des Vortages in den Verfolgungswettkampf.

Mit erneut guter Leistung in der Loipe konnte ich mich um einen Platz verbessern.

 

Den Massenstart am Montag ließ ich aus und versuchten mich für die Patrouille wieder zu erholen.

Für den Wettkampfhöhepunkt, der Patrouille, waren 5 Mannschaften mit je 4 Mann am Start.

Drei Schützen und einem Patrouillenführer.

Flo, Josua, Felian und ich bildeten die Deutsche Patrouille.

Nach der dritten von fünf Runden stand das Schießen an. Ziel war es, eine Scheibe zu treffen, dafür hatte jeder Sportler 3 Schuss zur Verfügung. Jeder Fehlschuss gab 1 Strafminute.

Das Schießen unserer Patrouille verlief nicht so wie erhofft und wir handelten uns 7 Strafminuten ein.

Da die Italienische Patrouille läuferisch ebenfalls gut unterwegs war, hatten wir keine Chance den Rückstand wieder wett zu machen.

So liefen wir auf dem 2. Platz ins Ziel, mit dem wir dennoch sehr zufrieden sind.

 

In der Nationenwertung konnte sich das Deutsche Team ebenfalls den zweiten Platz sichern.

 

Die Wettkampfwoche wurde bei einem gemeinsamen Mittagessen und etwas Showprogramm abgeschlossen.

So führte eine Chilenische Familie, landestypische Tänze auf. Spontan ließen sich unsere Gruppenleiter Hanse und Helmuth zu einem traditionellen bayrischen Schuhplattler hinreißen.

 

Am nächsten Tag reisten wir leider schon wieder zurück nach Hause. Doch für einen Tagesausflug in die Hauptstadt, Santiago de Chile, war zum Glück noch etwas Zeit.

 

Nach Insgesamt 16 Stunden Flug waren wir alle glücklich wieder Zuhause zu sein.

Die Tage in Chile waren für mich eine tolle Erfahrung!

 


Juni / Juli

Am 4. Juni fand die erste offizielle Team Veranstaltung der Saison statt.

So starteten wir beim Mühlbauer Spendenlauf in Roding über 12,5 Km und die Halbmarathon Distanz.

Ich nahm den Halbmarathon in Angriff und konnte mir auf einer kupierten Strecke, in 1:22:47,4h, den 2. Platz sichern.

Für mich eine tolle Halbmarathon Premiere.

 

Vom 6. - 11. Juni absolvierte ich mein erstes Trainingslager in Ramsau am Dachstein.

Bei perfektem Sommer Wetter sammelte ich einige Schneekilometer auf dem Dachstein Gletscher.

Die teils intensiven Nachmittagseinheiten fanden dann im Tal statt.

 

In der folgenden Woche fand der erste Team Lehrgang statt. Den Auftakt machte der Besuch, bei unserem neuen Ausrüster Skinfit in München.

Eine tolle Möglichkeit, die Firma etwas kennen zu lernen und die Bekleidung anzuprobieren.

Im Anschluss ging es geschlossen nach Ruhpolding, wo wir Samstag und Sonntag gute Trainingseinheiten absolvierten.

Der Samstag hatte eine intensive Einheit auf Klassisch Rollern und eine Bergtour auf den Hochfelln, zu bieten.

Am Sonntag fand witterungsbedingt eine Krafteinheit und eine knackige Schrittsprung Einheit statt.

Die Stimmung im Team war von der ersten Minute an super und macht Freude auf mehr.

 

Ende Juni trainierte ich noch einmal vier Tage Am Dachstein Gletscher.

Auch wenn es aufgrund des Neuschnees extrem langsam und zäh war, machte es riesigen Spaß, auf Schnee zu laufen.

Den Abschluss der Trainingswoche machte der 2. Gebirgsjägerlauf in Absam.

Die 17 Km und 1150 Hm waren wieder extrem hart. Bergauf fühlte ich die zahlreichen Trainingsstunden der vorherigen Tage. Bergab ging es aber super und ich konnte es ordentlich krachen lassen.

Ich konnte noch 6 Läufer überholen und landete nach 1:45:13.7h auf dem 9. Rang.

 

vom 7. - 10. Juli ging es zum zweiten Team Lehrgang nach Oberhof.

Wir bestritten ein sehr umfangreiches Programm, bestehend aus langen Einheiten zu Fuß und auf Rollern.

Doch auch ein intensives Stocklauf Training, sowie Krafttraining durften dabei nicht fehlen.

Durch die Nähe zu den Trainingsstätten, bietet sich die Kaserne perfekt für Trainingslager an.

Oberhof zeigte sich auch wettertechnisch von seiner besten Seite.

 

Im August stehen dann mit der Chilenischen Militär Skimeisterschaft und dem Allianslopppet in Schweden zwei weitere Highlights der Saison an!

 

Halmarathon Roding

Gebirgsjägerlauf Absam

 


Anfang Mai statete ich mit zwei Lauf Wettkämpfen in die neue Saison 2016/2017.

So fand am 6. Mai die Ruhpoldinger Meile statt. Wie im vergangenen Jahr startete ich über die 7,2 Km lange "Bayerische Meile".

Die erste Runde konnte ich in der Spritzengruppe mitlaufen, musste dann aber  abreißen lassen.

Da fehlen einfach noch die Laufkilometer, um mit den Laufspezialisten mithalten zu können.

Deshalb kann ich mit dem 8. Platz auch zufrieden sein.

Die Ruhpoldinger Meile ist für mich eine sehr gelungene Laufveranstaltung!

 

Nur zwei Tage später stand der nächste Volkslauf an.

Der 22. SZ Volkslauf Rund um den Wesslinger See.

Die Strecke führte vier mal um den See, insgesamt 10 Km.

Bei wieder traumhaft warmen Sommerwetter, wurde vom Start weg ein hohes Tempo gelaufen.

Ich entschied mich etwas ruhiger los zu laufen um möglichst gleichmäßig durch zu kommen.

Das gelang mir gut und so konnte ich mich in der letzten Runde noch auf den 5. Platz verbessern.

Das Ziel erreichte ich nach 37:12min.

 

Ruhpolinger Meile

Wesslinger Seelauf

 



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